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Eine Tour rund um Apolda
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Residenzschloss Weimar

Beginnen Sie Ihren Ausflug in der Klassikerstadt Weimar. Neben Goethe und Schiller wirkten hier Herder, Wieland, Liszt und viele andere. Die Zeugen der Geschichte laden Sie zu einem Besuch ein: Das Museum im Residenzschloss beherbergt eine hochkarätige Sammlung europäischer Kunst von der Reformationszeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Höhepunkt ist die Lucas-Cranach-Galerie mit Werken von Lucas Cranach, Albrecht Dürer und deren Zeitgenossen.

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Goethes Gartenhaus

Im Goethehaus können Sie sehen wie der berühmte Dichterfürst lebte und wo er seine monumentalen Werke schuf. Bei einem kurzen Spaziergang durch den Park an der Ilm kommen Sie auch an Goethes Gartenhaus vorbei, dessen im Kulturstadtjahr 1999 angefertigte Kopie übrigens seit 2003 in Bad Sulza zu bestaunen ist.

Überhaupt gibt es rund um Weimar viele Parks und Schlossgärten. Zu nennen wären Schloss Belvedere mit seinem großzügigen Park und der Orangerie, der Schlosspark Ettersberg und natürlich das idyllisch gelegene Schloss Tiefurt, der Sommersitz von Herzogin Anna Amalia.

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Schlosspark Tiefurt

Bei der Mutter von Herzog Carl August trafen sich zur berühmt gewordenen Tafelrunde ab 1775 regelmäßig die „Großen der Geistesgeschichte“ zum lebhaften Gedankenaustausch über Fragen der Kunst, Musik, Literatur und Theater. Unter ihnen befanden sich u.a. Goethe, Herder, Wieland, von Seckendorff und Knebel. Auf dem malerischen Maria-Pawlowna-Weg gelangen Sie von Tiefurt nach Schloss Kromsdorf.

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Schloss Kromsdorf

Die Gemahlin von Großherzog Carl-Friedrich von Sachsen-Weimar und Großfürstin von Russland gründete 1859 im Schloss das Carl-August Damenstift, welches bis 1878 bestand, aber nur von 4 Damen benutzt wurde. Heute befindet sich in dem Gebäude u.a. ein Theater, das Thüringer Filmbüro und eine Gaststätte. Auch die Schlosskapelle ist einen Besuch wert.

Von Kromsdorf gelangen Sie nach Oßmannstadt, wo sich das Wielandgut befindet. Zwischen 1762 und 1775 diente es Herzogin Anna Amalia und ihren Söhnen als Sommeraufenthalt. 1797 erwarb der Dichter Christoph Martin Wieland einen Gutsteil mit 150 Hektar Grundbesitz. Sechs Jahre lang genoss er in seinem „Osmantinum“ ein Leben als „poetischer Landjunker“, ehe er 1803 das Gut wieder verkaufen musste.

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Wielandgut

Ein kleines Museum im Erdgeschoss informiert über Wielands Leben und Schaffen auf seinem Gut und stellt die wichtigsten Gäste vor, unter ihnen Goethe, Jean Paul und Heinrich von Kleist. Im ehemaligen Gutspark befindet sich die gemeinsame Grabstätte von Wielands Frau Anna Dorothea (1801) und der ebenfalls in Oßmannstedt verstorbenen Sophie Brentano (1800); 1813 wurde auch Wieland hier beigesetzt.

Einige Kilometer entfernt von Oßmannstedt liegt die Ordensburg Liebstedt. Dieses einmalige Kleinod mittelalterlicher Bauweise diente lange Jahre als Burg des Deutschen Ritterordens und wurde auf einer mittelalterlichen Fernstraße, der Kupferstraße, errichtet.

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Ordensburg

Sie ist die heute einzig erhalten gebliebene Durchgangsburg Europas. Auch das 3-fach-Graben-Wallsystem gibt es in Deutschland nur noch hier. Vermutlich breitete sich auch von hier aus die bis dahin unbekannte Backsteinbauweise aus. Heute beherbergt die Burg u.a. ein Türen- und Modellmuseum (en miniature) und lädt Ihre Besucher zu einem beindruckenden Streifzug durch 700 Jahre deutscher Geschichte.

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Toskana Therme

Auf unserer Reise durch die „Toskana des Ostens“ gelangen wir in das nördlich von Apolda gelegene Bad Sulza. Die beschauliche Kurstadt machte im Rahmen der EXPO 2000 mit ihrem Liquid Sound Tempel von sich reden. In der neuerbauten Toskana Therme können Sie sich ein paar Stunden Entspannung gönnen und im Sole-Wasser in eine andere Welt eintauchen. Seit den letzten Jahren verbindet man den Namen Bad Sulza auch wieder mit exzellenten Weinen.

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Weingut in Kaatschen

Verschiedene Weingüter produzieren hier im nördlichsten Weinbaugebiet Europas den berühmten Saale-Unstrut-Tropfen, der immer mehr Anhänger findet. Bei einer Weinprobe bei einem der zahlreichen Winzer können auch Sie sich von der außergewöhnlichen Qualität überzeugen. Das Zentrum der hiesigen Weinkultur liegt wohl in Freyburg - hier wird auch der mittlerweile deutschlandweit beliebte Rotkäppchen Sekt gekeltert.

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Dornburg

Wir setzen unseren Weg Richtung Süden fort und machen einen Abstecher zu den Dornburger Schlössern. Auf der großen Anlage mit den Terrassen zum Saaletal befinden sich ein Renaissance- und ein Rokokoschloß sowie ein Rosenlaubengang, Treppenanlagen und Terrassen, Putti und Skulpturen, ein Brunnen, eine Grotte und ein Weinberghäuschen am Hang. Diese idyllische Atmosphäre wusste schon Goethe bei seinem Aufenthalt 1828 zu schätzen. Bei einer Tasse Kaffee auf der Schlossterrasse können Sie Ihren Blick über das Saaletal schweifen lassen und in der Ferne vielleicht schon die Endstation unseres Ausfluges erkennen.

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Töpfermarkt in Jena

In der Optik- und Hochtechnologiestadt Jena bieten sich Ihnen zahlreiche Sehenswürdig-
keiten. Neben dem Optischen Museum lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch des Planetariums und des in unmittelbarer Nähe gelegenen Botanischen Gartens. Die Universität, an der schon Friedrich Schiller lehrte, ist Impulsgeber für ein modernes Leben in der wohl am schönsten gelegenen Großstadt Deutschlands und der Stadt mit dem höchsten Lebensstandard der neuen Bundesländer.

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Sonnenuntergang

Also, nutzen Sie Ihren Aufenthalt in Apolda, um auch die vielen Attraktionen, die das Weimarer Land und die weitere Umgebung zu bieten haben zu genießen. Wir freuen uns, Sie bald im Grünen Herzen Deutschlands begrüßen zu können und wünschen Ihnen erlebnisreiche und erholsame Tage.

Nützliche Links
 
»Stadt Weimar
»Stiftung Weimarer
   Klassik

»Ordensburg
   Liebstedt

»Toskana Therme
»Stadt Jena

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